Interkommunale Kooperation zwischen Abwasserverbänden

Die beiden Abwasserverbände WV Wulkatal und AWV Eisenstadt-Eisbachtal planen, ein Projekt zur Nutzung der im Abwasser und im Klärschlamm enthaltenen Energie gemeinsam umzusetzen. Ziel der Zusammenarbeit ist, die Kläranlagen erheblich energieeffizienter zu machen und somit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten, sowie eine professionelle und sparsame Betriebsführung – zum Wohle der burgenländischen Bevölkerung – sicherzustellen.

Projektwerdung

  • 2010 wurde von den Vorständen beider Verbände die Erstellung eines gemeinsamen Projektes zur Klärschlammbehandlung beschlossen.
  • Als Ergebnis der Klärschlammstudie wird von den Projektanten eine gemeinsame energetische Nutzung des Klärschlammes – sprich Stromproduktion – am Standort Wulkaprodersdorf als insgesamt günstigste Lösung vorgeschlagen.
  • Die Investitionskosten von zirka 6,25 Millionen amortisieren sich langfristig zur Gänze laut den Berechnungen durch Einsparungen bei den Energie- und Schlammkosten.

Wirtschaftlichkeit

  • Investitionen in die Abwasserreinigung kosten den Gemeinden/Bürger(innen) Geld.
  • Hier handelt es sich um ein Projekt, das sich aus den Einsparungen langfristig selbst finanziert – also zu keiner zusätzliche Belastung für die Bürger(innen) führt.
  • Wesentlicher Nebeneffekt der Klärschlammfaulung ist auch eine Kapazitätsausweitung beider Kläranlagen, wodurch die absehbare künftige Steigerung der Abwassermengen ohne weitere Investitionen in den Ausbau der Kläranlagen quasi zum Nulltarif bewältigt werden kann.
  • Der Betrieb von Faulungsanlagen entspricht dem derzeitigen Stand der Technik für Kläranlagen dieser Größe und ist eine mittlerweile hundertfach bewährte und angewandte Technologie.
  • Es entstehen zusätzliche Arbeitsplätze.