Kooperation wird ausgebaut

Am Montag, dem 7. April 2014, unterzeichneten die Vertreter beider Verbände eine Vereinbarung, die die engere Kooperation der Verbände im Detail regelt.

Kooperation zwischen WVW und WLV wird vertieft

Am Foto: vorne, v.l.n.r.: Josef Tschida (Obmann-Stv. des Wasserleitungsverbandes), Ing. Gerhard Zapfl (Obmann des Wasserleitungsverbandes), Alfred Reismüller (Obmann des Wasserverbandes Wulkatal), Herbert Gelbmann (Obmann-Stv. des Wasserverbandes Wulkatal)
Hinten, v.l.n.r.: Dipl. Ing. Dr. Helmut Herlicska (technischer Betriebsleiter des Wasserleitungsverbandes), Mag. Nikolaus Sauer (kaufmännischer Betriebsleiter des Wasserleitungsverbandes), Hubert Lang (Geschäftsführer des Wasserverbandes Wulkatal).

Wasserverband Wulkatal und Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland vertiefen damit ihre erfolgreiche Zusammenarbeit. Schon seit dem Jahr 2006 arbeiten die beiden Verbände in diversen Projekten zusammen. Nun haben beide Verbände beschlossen, diese gute und sinnvolle Kooperation – zwecks Nutzung weiterer Synergien und zwecks Optimierung der Betriebskosten - noch weiter zu vertiefen.

Das derzeit größte gemeinsame Projekt ist die Erstellung einesGeografischen Informationssystems (GIS) der Kanalleitungen. Dieser digitale Leitungskataster ist eine Leitungsdokumentation, die  für einen ordnungsgemäßen und möglichst störungsfreien Betrieb der Kanalisation wichtig ist und vor allem auch eine wesentliche Grundlage für Planungen sowie notwendige Leitungssanierungen darstellt.

Der Wasserverband Wulkatal hat selber ca. 80 km Sammelleitungen zu betreuen, in den Mitgliedsgemeinden kommen noch einmal ca. 400 km Kanalleitungen dazu. Die gemeinsame Erstellung dieses Katasters ist durch diese Zusammenarbeit insgesamt wirtschaftlicher, da der WLV im Bereich der Leitungsdokumentation sehr viel Erfahrung besitzt und über bestens geschultes Personal verfügt und damit auch die Investitionssicherheit über Jahrzehnte gesichert ist.

Durch diese Kooperation sind in Zukunft die Einbauten der wichtigsten Infrastruktursysteme wie Strom-, Kabelnetz-, Gas-, Wasser- und Abwasserleitungen in einem einheitlichen System zusammengefasst. Neben der Tatsache, dass es keine vergleichbaren Lösungen am Markt gibt, bietet dieser Kataster auch eine umfassende Information für die Anwender.

Zukünftig soll die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. Dazu zählen insbesondere der Material- und Dienstleistungseinkauf bzw. die Materialbeistellung

  • die Fuhrparkbetreuung
  • die Mitnutzung des WLV-Störungsdienstes außerhalb der Betriebszeiten/li>
  • EDV-Dienstleistungen (Systembetreuung, Mitnutzung von Programmen, etc.)
  • Personaldienstleistungen allgemein
  • und Personalschulungen

„Die gegenseitige Bereitstellung und Ausnutzung von Geräte- und Personalressourcen von benachbarten Infrastrukturbetrieben erscheint gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nahezu eine betriebswirtschaftliche Verpflichtung zu sein. Leistungsfähige Ver- und Entsorgungsbetriebe sind wichtig für die weitere gute Entwicklung in der Region“, betonen Bgm. Alfred Reismüller, Obmann des Wasserverbandes Wulkatal, und Bgm. Ing. Gerhard Zapfl, Obmann des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland.

Kooperation zwischen WVW und WLV wird vertieft

Die Vertreter der beiden Verbände bekräftigten Anfang April 2014 die Vertiefung ihrer Zusammenarbeit im Rahmen einer Vertragsunterzeichnung am Sitz des Wasserverbandes Wulkatal in Wulkaprodersdorf.

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