Interkommunale Zusammenarbeit

Das bisher im Burgenland einzigartige Projekt als Paradebeispiel für interkommunale Zusammenarbeit wurde bereits im März 2012 am Gelände der Kläranlage in Wulkaprodersdorf im Rahmen einer Pressekonferenz von den Obmännern beider Verbände vorgestellt.

Die beiden Abwasserverbände planen, ein Projekt zur Nutzung der im Abwasser und im Klärschlamm enthaltenen Energie gemeinsam umzusetzen. Ziel der Zusammenarbeit ist, die Kläranlagen erheblich energieeffizienter zu machen und somit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten, sowie eine professionelle und sparsame Betriebsführung – zum Wohle der burgenländischen Bevölkerung – sicherzustellen.

Foto von der Pressekonferenz zum Klärschlammprojekt

Foto oben: DI Hüller (Obmann Stellvertreter WV Wulkatal), Bgmst. Reisinger (Obmann WV Wulkatal, DI Gebhardt (Obmann AWV Eisenstadt) und DI Höbausz (Obmann Stellvertreter AWV Eisenstadt).

DI Michael Wachter präsentierte seitens der Planer die technischen Details der neuen Anlagen.

Obmann Bgm. Alfred Reismüller (WV Wulkatal) erläuterte in seiner Stellungnahme den Projektstand und die Projektziele vor allem aus wirtschaftlicher Sicht.

Foto von der Pressekonferenz zum Klärschlammprojekt

Foto oben: DI Wachter (Planer, DI Kögler (Techn. Direktor AWV Eisenstadt), Hr. Lang (Geschäftsführer Stellvertreter WV Wulkatal), DI Hüller (Obmann Stellvertreter WV Wulkatal), Ing. Grath (Geschäftsführer WV Wulkatal), DI Höbausz (Obmann Stellvertreter AWV Eisenstadt).

Obmann GR DI Gerald Gebhardt (WV Eisenstadt Eisbachtal) betonte in seiner Stellungnahme besonders die ökologischen Vorteile des Projektes.

  • Alternative Energieerzeugung und –nutzung ist gerade angesichts der aktuellen Entwicklungen ein sehr sinnvolles Ziel.
  • Das Projekt unterstützt die Klimaschutzbemühungen durch Reduktion der CO2-Emissionen um ca. 1.000 to
  • Durch Eigenenergiezeugung entsteht eine (fast) energieautarke Kläranlage in Wulkaprodersdorf und Stromeinsparungen auf der Kläranlage in Eisenstadt.
  • Die Behandlung des Klärschlammes auch von Eisenstadt und der Betrieb der Klärschlammfaulung bringt keine Nachteile für die Gemeinde Wulkaprodersdorf.
  • Durch das Projekt sind keine Geruchs-, Staub- und Lärmbelästigung sind zu erwarten.

Zahlreiche interessante Informationen zum Projekt finden Sie auf der Seite Interkommunale Kooperation.

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